Vorlage:1964 Sekundärbibliographie Literatur: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Romano-Guardini-Handbuch
Markierung: Manuelle Zurücksetzung
Zeile 7: Zeile 7:
** S. 156 f.: „In der Deutung durch die klassische katholische Theologie erscheint sie weder als geistliche Technik, noch als magischer Sinnenzwang. Christliche Askese, bedeutet nichts anderes, als daß der Glaube Folgen für die Lebensführung hat“[67 R. Guardini : Die Bekehrung des Hl . Aurelius Augustinus (1935) S. 235 und 236.]. Denn dieser fordert mit der Metanoia des inneren Menschen die Wandlung seines täglichen Tuns.“
** S. 156 f.: „In der Deutung durch die klassische katholische Theologie erscheint sie weder als geistliche Technik, noch als magischer Sinnenzwang. Christliche Askese, bedeutet nichts anderes, als daß der Glaube Folgen für die Lebensführung hat“[67 R. Guardini : Die Bekehrung des Hl . Aurelius Augustinus (1935) S. 235 und 236.]. Denn dieser fordert mit der Metanoia des inneren Menschen die Wandlung seines täglichen Tuns.“
** S. 160: „Vollends – werden die bedrängendsten Probleme der endenden Neuzeit[84 Cf. R. Guardini: Das Ende der Neuzeit (1950); Die Macht (1951), dazu die Diskussion mit C. Münster, W. Dirks, G. Krüger: Unsere geschichtliche Zukunft, Würzbg. o.J. (1953).]: Masse, technische Herrschaft ungeahnten, ja kaum noch kontrollierbaren Ausmaßes, genormte Zivilisation und das Problem der Macht über die zu „Apparaten" gewordenen Staaten, Probleme, von denen schon manche Zeitgenossen Goethes konkretere Vorstellungen besaßen, nicht doch unterschätzt?“
** S. 160: „Vollends – werden die bedrängendsten Probleme der endenden Neuzeit[84 Cf. R. Guardini: Das Ende der Neuzeit (1950); Die Macht (1951), dazu die Diskussion mit C. Münster, W. Dirks, G. Krüger: Unsere geschichtliche Zukunft, Würzbg. o.J. (1953).]: Masse, technische Herrschaft ungeahnten, ja kaum noch kontrollierbaren Ausmaßes, genormte Zivilisation und das Problem der Macht über die zu „Apparaten" gewordenen Staaten, Probleme, von denen schon manche Zeitgenossen Goethes konkretere Vorstellungen besaßen, nicht doch unterschätzt?“
* [1964-000] [[Fritz Kempe]]: Fetisch des Jahrhunderts: ein Lesebuch für Fotofreunde, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CZjj07SH89cC; zu Romano Guardini:
** S. 251: „Eine der hauptsächlichen Gefahren scheint in der Schwächung des Gefühls und im „zunehmenden Kontaktverlust“ begriffen. “Erzieher und Ärzte stellen fest, daß der moderne Mensch sich immer mehr isoliert. Die Isolierung bildet die Kehrseite der Masse, in welcher der Einzelne, die zahllosen Einzelnen, einsam sind. Denn was Gemeinschaft gibt, ist nicht die Addition vieler Individuen, sondern der lebendige Zusammenhang der organischen Ganzheitsgebilde.“ Romano Guardini, der dies sagte, nennt das kontaktlose Individuum „Menschenpulver“. Er spricht auch von der „Auskühlung des Empfindungs- und Herzenslebens“, das mit der rational-technischen Struktur der Epoche und der Vielzahl der Menschen und Geschehnisse zusammenhänge.“
** S. 308: „Neben seiner dinglichen Bedeutung stellt jeder Gegenstand dem Fotografen seine Qualität des so und nicht anders Aussehens zur Verfügung. Von dieser Qualität muß er betroffen sein. “Linie und Fläche, Bau und Funktion, Gebärde und Handlung – drücken das Wesen des Gegenstandes, das Bedeutungsvolle, Eigentliche, Gültige an ihm aus“, sagt Romano Guardini. Der Künstler, und von dessen Verhältnis zum Gegenstande handelt Guardini, fühle sich getrieben, den Ausdruck der Dinge weiterzuführen, der in ihnen vielleicht noch unbestimmt und unvollkommen sei. Nun, der Fotograf kann nicht weiterführen, aber er kann verdeutlichen, mehr, das Eigentliche überhaupt erst herausstellen, durch Beleuchtung modellieren, durch Kontrast Tongebung unterstreichen, durch „bewußte Verwertung der Hell-Dunkel-Verhältnisse“ [Moholy] Spannungen auf der Bildfläche schaffen, durch Aufteilung dieser Fläche sehenswert und damit für viele überhaupt erst sichtbar machen.“
* [1964-000] [[Karl Kerényi]]: Griechische Grundbegriffe. Fragen und Antworten aus der heutigen Situation, 1964, zu Romano Guardini S. 32-34 („All das, was Guardini von den Andachtsbildern sagt, muß bei den mythologischen Bildern mehr ins Visuelle und ins Bewegliche umgesetzt werden. Anstatt vom <Innenleben> der gläubigen Gemeinschaft, des Volkes, der Zeit zu reden …) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9lPSAAAAMAAJ
* [1964-000] [[Karl Kerényi]]: Griechische Grundbegriffe. Fragen und Antworten aus der heutigen Situation, 1964, zu Romano Guardini S. 32-34 („All das, was Guardini von den Andachtsbildern sagt, muß bei den mythologischen Bildern mehr ins Visuelle und ins Bewegliche umgesetzt werden. Anstatt vom <Innenleben> der gläubigen Gemeinschaft, des Volkes, der Zeit zu reden …) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9lPSAAAAMAAJ
* [1964-000] [[Hansjörg Kucera]]: Das Problem von Macht und Freiheit bei Edzard Schaper, [Maschinschr.], Innsbruck, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/search/9944387?query=Guardini; zu Romano Guardini S. 9, 10, 11, 59, 124, 125, 209, 210
* [1964-000] [[Hansjörg Kucera]]: Das Problem von Macht und Freiheit bei Edzard Schaper, [Maschinschr.], Innsbruck, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/search/9944387?query=Guardini; zu Romano Guardini S. 9, 10, 11, 59, 124, 125, 209, 210

Version vom 19. Januar 2026, 23:49 Uhr

  • [1964-000] Swantje Ehrentreich: Erzählhaltung und Erzählerrolle Hartmanns von Aue und Thomas Manns dargestellt an ihren beiden Gregoriusdichtungen, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=06pJAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 80: „Was E.R. Curtius jedoch nicht als spezifisches Kunstmittel einer Epoche ansieht, die wir die "Gotik" nennen, was er auf ein der Antike unmittelbar verbundenes "Mittelalter" bezieht, wird bereits in Guardinis Begrifflichkeit eingeschränkt auf ein christliches Mittelalter, das sich im weitesten Sinne mit der von uns ins Auge gefaßten Epoche deckt: "Das Ganze findet seinen Ausdruck in den Synthesen mittelalterlicher Erkenntnisarbeit, den Summen, in denen sich Theologie und Philosophie, Gesellschafts- und Lebenslehre verbinden. Sie bilden mächtige Konstruktionen, welche den neuzeitlichen Geist so lange fremd anmuten, bis er begriffen hat, was sie zutiefst wollen: nicht die Unbekanntheit der Welt empirisch erforschen, oder deren Tatsachen mit rationaler Methode aufhellen, sondern einerseits aus dem Inhalt der Offenbarung, andererseits aus den Prinzipien und Einsichten antiker Philosophie heraus "Welt" bauen. Sie enthalten aus Gedanken errichtete Welt; ein Ganzes, dessen unendliche Differenzierung und großartige Einheit mit dem Bilde der Kathedrale verglichen werden kann, in welcher alles außer dem nächst-wirklichen auch einen symbolischen Charakter hat und dem Menschen ein religiöses Leben und Schauen ermöglicht. "[2) Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1950, S.24.] R. Guardini nennt das hier Gesagte selbst "überspitzt und auf den Gesichtspunkt dieser Überlegung hin" gerichtet. Es erweitert den Standpunkt von Curtius um die Spanne eines solchen grundlegenden Symbols: die in den "Summen" (der Romanik) errichtete "Welt" wird dem Bild der "Kathedrale" verglichen; und was im Mittelalter die Kathedrale bedeutet, bedarf keiner weiteren Erläuterung.“
    • S. 93 „Es kann also nicht von einem aesthetischen Verfeinerungswillen die Rede sein, sondern von einem Getroffenwerden durch den Stoff, wobei das Originalitäts- oder Prioritätsproblem für das Mittelalter gar nicht zum Problem wird: “Was aber die Autorität angeht, so ist es nicht nur wohlfeil, sondern falsch, von "Unfreiheit" zu reden. Der Affekt dieses Urteils kommt aus dem Autonomie-Erlebnis der Neuzeit, das sich gegen die autoritäre Denkweise des Mittelalters durchgekämpft hat; aber auch aus dem Ressentiment der gleichen Neuzeit, welche weiß, daß in ihr die Revolution zum dauernden Zustand geworden ist. Da aber die Autorität ein Grundelement nicht nur des unmündigen, sondern jedes Menschenlebens, auch des reifsten ist; nicht nur eine Hilfe für den Schwachen, sondern wesenhafte Verkörperung von Hoheit, muß die Zerstörung der Autorität ihr Zerrbild, nämlich die Gewalt, erzeugen. Solange das Daseinsgefühl des mittelalterlichen Menschen einheitlich bleibt, empfindet er die Autorität nicht als Fessel, sondern als Beziehung zum Absoluten und als Standort im Irdischen. Sie gibt ihm die Möglichkeit, ein Ganzes von einer Größe des Stils, einer Intensität der Form und einer Vielfalt lebendiger Ordnungen aufzurichten, mit dem verglichen unser Dasein ihm wahrscheinlich als höchst primitiv erscheinen würde." [1) Guardini, a.a.O. 34]“
    • S. 141: „Von zwei Seiten her haben wir versucht, den Sinn des Wortes und die Doppelbödigkeit des Erzählens im Mittelalter zu beleuchten und uns dabei auf Guardini berufen, der das Symbol der „Kathedrale“ hinter dem mittelalterlichen Kunstwerk und seiner Architektur erblickt, und auf W. F. Ohly, der über den hintergründigen Sinn des Wortes im Mittelalter handelt.“
  • [1964-000] Alois Halder: Kunst und Kult. Zur Ästhetik und Philosophie der Kunst in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, Freiburg/München 1964 (Dissertation 27. Juni 1955 in Freiburg unter dem Titel „Studien über Kunst und Kult“, 1956??? als Band 15 von „Symposion“ erschienen), zu Romano Guardini S. 58f., 61, 63-67 und 92 [Gerner 89] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=0OVDAAAAIAAJ
  • [1964-000] Arthur Henkel: Entsagung: eine Studie zu Goethes Altersroman, 1964 (Hermaea. Germanistische Forschungen [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vXRJAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=bBIZAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 156 f.: „In der Deutung durch die klassische katholische Theologie erscheint sie weder als geistliche Technik, noch als magischer Sinnenzwang. Christliche Askese, bedeutet nichts anderes, als daß der Glaube Folgen für die Lebensführung hat“[67 R. Guardini : Die Bekehrung des Hl . Aurelius Augustinus (1935) S. 235 und 236.]. Denn dieser fordert mit der Metanoia des inneren Menschen die Wandlung seines täglichen Tuns.“
    • S. 160: „Vollends – werden die bedrängendsten Probleme der endenden Neuzeit[84 Cf. R. Guardini: Das Ende der Neuzeit (1950); Die Macht (1951), dazu die Diskussion mit C. Münster, W. Dirks, G. Krüger: Unsere geschichtliche Zukunft, Würzbg. o.J. (1953).]: Masse, technische Herrschaft ungeahnten, ja kaum noch kontrollierbaren Ausmaßes, genormte Zivilisation und das Problem der Macht über die zu „Apparaten" gewordenen Staaten, Probleme, von denen schon manche Zeitgenossen Goethes konkretere Vorstellungen besaßen, nicht doch unterschätzt?“
  • [1964-000] Fritz Kempe: Fetisch des Jahrhunderts: ein Lesebuch für Fotofreunde, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CZjj07SH89cC; zu Romano Guardini:
    • S. 251: „Eine der hauptsächlichen Gefahren scheint in der Schwächung des Gefühls und im „zunehmenden Kontaktverlust“ begriffen. “Erzieher und Ärzte stellen fest, daß der moderne Mensch sich immer mehr isoliert. Die Isolierung bildet die Kehrseite der Masse, in welcher der Einzelne, die zahllosen Einzelnen, einsam sind. Denn was Gemeinschaft gibt, ist nicht die Addition vieler Individuen, sondern der lebendige Zusammenhang der organischen Ganzheitsgebilde.“ Romano Guardini, der dies sagte, nennt das kontaktlose Individuum „Menschenpulver“. Er spricht auch von der „Auskühlung des Empfindungs- und Herzenslebens“, das mit der rational-technischen Struktur der Epoche und der Vielzahl der Menschen und Geschehnisse zusammenhänge.“
    • S. 308: „Neben seiner dinglichen Bedeutung stellt jeder Gegenstand dem Fotografen seine Qualität des so und nicht anders Aussehens zur Verfügung. Von dieser Qualität muß er betroffen sein. “Linie und Fläche, Bau und Funktion, Gebärde und Handlung – drücken das Wesen des Gegenstandes, das Bedeutungsvolle, Eigentliche, Gültige an ihm aus“, sagt Romano Guardini. Der Künstler, und von dessen Verhältnis zum Gegenstande handelt Guardini, fühle sich getrieben, den Ausdruck der Dinge weiterzuführen, der in ihnen vielleicht noch unbestimmt und unvollkommen sei. Nun, der Fotograf kann nicht weiterführen, aber er kann verdeutlichen, mehr, das Eigentliche überhaupt erst herausstellen, durch Beleuchtung modellieren, durch Kontrast Tongebung unterstreichen, durch „bewußte Verwertung der Hell-Dunkel-Verhältnisse“ [Moholy] Spannungen auf der Bildfläche schaffen, durch Aufteilung dieser Fläche sehenswert und damit für viele überhaupt erst sichtbar machen.“
  • [1964-000] Karl Kerényi: Griechische Grundbegriffe. Fragen und Antworten aus der heutigen Situation, 1964, zu Romano Guardini S. 32-34 („All das, was Guardini von den Andachtsbildern sagt, muß bei den mythologischen Bildern mehr ins Visuelle und ins Bewegliche umgesetzt werden. Anstatt vom <Innenleben> der gläubigen Gemeinschaft, des Volkes, der Zeit zu reden …) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9lPSAAAAMAAJ
  • [1964-000] Hansjörg Kucera: Das Problem von Macht und Freiheit bei Edzard Schaper, [Maschinschr.], Innsbruck, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/search/9944387?query=Guardini; zu Romano Guardini S. 9, 10, 11, 59, 124, 125, 209, 210

Zu: Dante (1931)/Rezensionen zu: Landschaft der Ewigkeit


Bearbeiten

Zu: Raabe (1931)/Rezensionen zu: Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)

  • [1964-000] Hans Oppermann: Zum Problem der Zeit bei Wilhelm Raabe in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft, 1964, S. 57-77 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=M5oqAAAAYAAJ;
    • auch in: Hermann Helmers (Hrsg.): Raabe in neuer Sicht, 1968, S. 294 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VpsqAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
    • 1964, S. 70/1968, S. 304: „Ich kann von beiden Werken kürzer sprechen, da die Behandlung der Zeit in ihnen schon untersucht und dargestellt ist, für den Stopfkuchen durch Guardini[20) R. Guardini, Über Wilhelm Raabes „Stopfkuchen" 2(1938)] und Meyer, für Das Odfeld durch Killy.“
    • 1964, S. 75/1968, S. 308: „Deuten die letzten Worte auf die Aufhebung der zeitlichen Grenzen hin, so rührt die ganze Stelle ans Mythische. Es ist weder Zufall noch willkürlicher Vergleich, wenn Guardini sich bei Stopfkuchen an Buddha und die dicken chinesischen Regengötter erinnert fühlt und die mythische Komponente in der Darstellung ausdrücklich bescheinigt [33) Guardini aaO. 21; 64; 79].“


Bearbeiten

Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)

  • [1964-000] [Französisch] Marcel Eck: L'homme et l'angoisse, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CJmDDwAAQBAJ&pg=PT248; zu Romano Guardini:
    • S. ??? (248 f.): „Romano Guardini a insisté sur cette ambiguïté de Pascal, ambiguïté anxiogène chez un sujet qui ne peut accepter — et avec raison — aucun compromis. Nous nous heurtons toujours à la synthèse impossible, cause de l'angoisse. Là se trouvent tout le drame et toute l´inquiétude de Pascal. Au fond, il a conscience de sa propre grandeur et de son orgueil, mais il a conscience aussi de l´infinie grandeur du divin et il ne trouve pas de moyen terme entre ces deux dimensions: d´où son angoisse dont il ne sortira que par un anéantissement voulu et accepté. Romano Guardini a pris, à mon sens, la juste mesure de Pascal et de son angoisse existentielle lorsqu'il écrit: «Aussi bien demeure- t-on dans l'erreur aussi longtemps qu'on se borne à voir en lui le saint et le génie religieux, si grand fût-il. Il ne fut sans doute ni l´un ni l´autre; il fut un homme déchiré entre le don de soi au Christ et sa propre grandeur selon le siècle. Conflit qui a pris naissance dans l´effort même de Pascal pour mener le combat d´une vie et d´une pensée chrétiennes. Et c´est précisément à cette occasion que s´est révélé l´aspect le plus mystérieux de cette grande âme. C´est au sein même de sa lutte religieuse qu´a surgi le démon de Pascal.““
  • [1964-000] Gerhard Göhler: Pascals Gedanken zur politischen Ordnung, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, 50, 1964, S. 231-260 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4nMtAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 231, 243 f.
  • [1964-000] [Spanisch] Héctor Velarde: Humorismo y propulsión a chorro, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gkFCAAAAYAAJ;
    • [1966-000a] [Spanisch] Héctor Velarde: Obras completas de Héctor Velarde: Cuentos. Artículos humorísticos, 1966 [neu aufgenommen] – [Monographie] – https://books.google.de/books?id=egwRAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • 1964, S. 8 f./1966, S. 546: „Piedad y cristianismo van muy juntos, por eso el gran filósofo y escritor católico Romano Guardini, a quien leo porque algo tengo de místico aunque no la parezca, dice lo siguiente sobre la falta de humorismo de Pascal: „En las Provinciales reluce su rudeza y silba el látigo. Pero nada de humor ... Parece que en su familia nadie poseyó esta fuerza fundamental y a la vez humana, metafísica y religiosa, que capacita para resistir lo malo de la existencia sin recibir dañc alguno interior. Parece como si todo el jansenismo careciera de sensibilidad". Era el jansenismo serio, de una seriedad inquebrantable; pero, ¿no significa ya un juicio crítico sobre él esta clase de "seriedad" cristiana, el hecho de tener que confesar que carecía de humor? La bondad, la libertad y la aceptación comprensiva de lo que existe ¿qué son, si no humor? Pascal carecía de lo que en cierto sentido "humaniza" el espíritu, lo que lo libera, lo que lo modela, lo que lo ayuda ... Como vemos, el pobre Pascal era un espíritu descarnado en el abismo de Dios; esa fue su grandeza, inmensa, pero árida, sin la menor sonrisa de piedad para nuestro absurdo. Pascal no hubiera comprendido, por ejemplo, a Charles Chaplin. Le habría dado seguramente cólera, mientras que San Francisco, en su tierna humildad, se hubiese divertido y llorado con él ... En otro párrafo, Romano Guardini, tratando del destino, dice: "También el humor constituye una manera de intento humano de acabar con el destino. El humorista no se afana por cambiar el signo de la existencia, sino que ve las cosas con todas sus durezas, rarezas y extravíos. Sólo comprende lo que puede comprender sin más, y comprende mucho. En lo que no comprende, adivina un oculto sentido. En lo raro y extraño siente placer, y no sólo como en lo original e interesante, sino porque le confirma su propio ser lleno de contradicciones. Anhela un mundo armónico y ordenado; pero, si le fuera dado, no podría permanecer en él. De aquí que no sólo acepta las contradicciones y absurdos aparentes, sino que le concede, afirmándose a sí mismo, un extraño derecho. Con esto se levanta sobre el acontecer mundano y sobre su propio ser, hacia un lugar inefable".“


Bearbeiten

Rezensionen zu: Lob des Buches (1952/54)

  • [1964-000] Rezension zu: Guardini, Lob des Buches, in: Hirschberg, Frankfurt am Main/Würzburg, 17, 1964, 8 (15. August 1964), S. 231 [Gerner 371] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten