Vorlage:1959 Sekundärbibliographie Pädagogik
Aus Romano-Guardini-Handbuch
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Rezensionen zu: Gottes Werkleute/Briefe über Selbstbildung (1921/1925)
Vorlage:1959 Rezensionen Briefe über Selbstbildung
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Rezensionen zu: Briefe vom Comer See (1927)
Vorlage:1959 Rezensionen Briefe vom Comer See
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Rezensionen zu: Grundlegung der Bildungslehre (1928/1953)
- [1959-000] Otto Friedrich Bollnow: Existenzphilosophie und Pädagogik. Versuch über unstetige Formen der Erziehung, 1959, zu Romano Guardini S. 91-93, 95, 123 und 157 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=c7K0AAAAIAAJ;
- [1959-000] Heinrich Döpp-Vorwald: Noch einmal: Romano Guardinis „Grundlegung der Bildungslehre“, in: [[Zeitschrift für Pädagogik, 5, 1959, S. 135-145 - [Mercker 2256] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qTQLAAAAIAAJ; dann in: Werner Faber (Hrsg.): Das Problem der Begegnung. Guardinis Bildungslehre. Dialektik und Pädagogik, München 1969, S. 173-185 [Mercker 2256] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tqEWAQAAMAAJ;
Rezensionen zu: Das Gute, das Gewissen und die Sammlung (1929)
Vorlage:1959 Rezensionen Das Gute, das Gewissen und die Sammlung
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Rezensionen zu: Die Lebensalter (1953)
- [1959-000] Ernst Michel: Das Alter als Lebensstufe, in: Neue deutsche Hefte: Beitraege zur europaeischen Gegenwart, 1959, 64 (November 1959), S. 690-704 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=pgMTAQAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 696 und 698
- [1959-000] Max Pietsch: Lebensschule: Eheschule – Elternschule – Familienschule, in: Erwachsenenbildung, 5, 1959, 2, S. 42-47 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0_0GAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 43, 44 und 46 (Bezug zu Guardini, Die Lebensalter)
Rezensionen zu: Die Verantwortung des Studenten für die Kultur (1954)
Vorlage:1959 Rezensionen Die Verantwortung des Studenten für die Kultur
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Rezensionen zu: Begegnung und Bildung (1956)
- [1959-000] Rezension zu: Guardini, Begegnung, in: Welt der Schule, München, 12, 1959, S. 375 [Gerner 309] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=DfEfAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Vom stilleren Leben (1956)
- [1959-000] Schiefele: Rezension zu: Guardini, Vom stilleren Leben, in: Welt der Schule, München, 12, 1959, 4, S. 188-189 [Gerner 397] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=DfEfAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Sigmund Freud und die Erkenntnis der menschlichen Wirklichkeit
- [1959-000] W. Roggemann/L. von Rodenberg: Sigmund Freud und die Psychoanalyse im Spiegel der wissenschaftlichen und öffentlichen Meinung (Übersichtsreferat über Veröffentlichungen und Vorträge zum 100. Geburtstag von S. Freud, gehalten auf der Generalversammlung der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in Berlin am 26.4.1958), in: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin, 5, 1959, 2 (Januar 1959), S. 137-145 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=06rpC6UAzIsC; zu Romano Guardini:
- S. 142: „Als einer der Festredner der Münchener Universitätsfeier setzt sich Romano Guardini, ein prominenter Vertreter katholischer Geisteshaltung, mehr philosophisch als theologisch mit Freud und der Psychoanalyse auseinander. Im Gegensatz zu manchem Kritiker medizinischer Provenienz setzt seine Kritik nicht bei der Sexualisierung des Daseins an er anerkennt vielmehr, daß die weiterarbeitende Tiefenpsychologie eine Mehrzahl weiterer Grundantriebe herausgearbeitet habe. Der Stein des Anstoßes liegt für ihn vielmehr in der Charakterisierung geistig-kultureller Äußerungen als einer Ersatzleistung für eigentlich primär animalische Triebqualitäten. Außer Physis und Psyche müsse im Menschen noch eine Instanz wirksam sein, die sich wohl im Bereich der Triebe auswirke, aber ihrem Sinn wie der Ökonomie nach von anderer Art sei als diese. Guardini nennt diese Instanz Geist und grenzt sie von Logik einerseits und Ethik andererseits als unechten Formen des Geistes ab. Wörtlich sagt er: „Unechtem Geist begegnen wir überall da, wo er in einen grundsätzlichen Widerspruch zum Körper gebracht wird. Jede Ethik und Asketik, welche dualistisch den Geist als das Gute dem Körper als dem Bösen entgegensetzt, ist in Wahrheit von einem Ressentiment getragen, das nicht fähig ist, die Vitalkräfte in eine fruchtbare Ordnung zu bringen. Der angeblich reine Geist ist in Wahrheit ein verdrängter Trieb. Den reinen Geist gibt es in unserem Existenzbereich nicht. Echter Geist ist verleibt. " Seinen Vortrag abschließend bezeichnet Guardini Freud als den Klassiker der Tiefenpsychologie, als eine Frühform, an der sich dann die Kritik entzündet habe und die fernere Forschung in Gang gekommen sei.“