Allerseelenkirche

Aus Romano-Guardini-Handbuch
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Die Allerseelenkirche in München-Schwabing (Ungererstraße 187) ist eine der Münchener Kirchen, in denen Romano Guardini gepredigt hat. Sie ist heute die zwischen 1993 und 1995 unter Einbezug der alten Bestandmauern erneuerte Griechisch-Orthodoxe Allerheiligenkirche

Liste der Predigten

wird noch erstellt

Zur Kirche

  • 1927 Errichtung der Kuratie Allerseelen
  • 1929 Erbauung der römisch-katholischen Allerseelenkirche an der Ungererstraße 131 nach Plänen des Architekten Richard Steidle. Zunächst wurde nur die Unterkirche gebaut, über der ein paar Jahre später mit zusätzlicher Finanzierung eine Oberkirche entstehen sollte; Weihe am 27. Oktober 1929 als "Notkirche" durch Weihbischof Johann B. Schauer
  • 1933 Nach der Machtergreifung kommt es nicht zum Weiterbau der Oberkirche
  • Juni 1936 Erhebung der Pfarrkuratie zur Stadtpfarrei "Allerseelen" durch Kardinal Faulhaber
  • 1945 als eine der wenigen Münchener Kirchen übersteht die Allerseelenkirche den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet
  • 1955-1957 Bau der Stadtpfarreikirche Allerheiligen an der Ungererstraße 187 (Dezember 1956 Grundsteinlegung durch den Münchner Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler; November 1947 Weihe durch Kardinal Wendel)
  • daher ab 1958 Bedeutungsverlust der Allerseelenkirche, weil die Gemeinde weiter nördlich in einen Neubau zieht
  • Weihnachten 1980 Zurverfügungstellung zur Mitnutzung für die griechisch-orthodoxen Gemeinden durch Kardinal Friedrich Wetter; die Griechisch-Orthodoxe Metropolie hatte aufgrund eines Rechtsstreits um die Salvatorkirche ab 1978 Raumnot
  • 1982 Griechisch-katholische Kirche wird alleinige Nutzerin, bleibt aber im Besitz der römisch-katholischen Kirche
  • 1986 In Zusammenarbeit mit der griechisch-orthodoxen Metropolie lässt Kardinal Wetter durch den Architekten Robert Brannekämper sen. eine griechisch-orthoxe Kirche mit Gemeindezentrum planen, mit der Vorgabe die Allerseelenkirche nicht vollständig abzureißen, sondern zu integrieren; nach einer gemeinsamen Griechenlandreise des Architekten und des Erzpriesters Apostolos Malamoussis wird der Entwurf noch einmal überarbeitet
  • Ende 1991 Einreichung des Vorentwurf bei der Lokalbaukommission zur Genehmigung; aufgrund eines Einspruchs eines Vertreters der Denkmalpflege verzögert sich die Genehmigung
  • 1993 bis 1995 Neuerrichtung unter Einbezug der alten Bestandmauern; 1995 bereits erste Ausmalung
  • 1995 Weihung durch den Metropoliten Augoustinos in Anwesenheit von Kardinal Friedrich Wetter
  • 2009 Auflassungsvertrag macht Metropolie zur Eigentümerin

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