Vorlage:1958 Sekundärbibliographie Literatur

Aus Romano-Guardini-Handbuch
  • [1958-000] Lorenz Dittmann: Zum Thema Ontologie und Kunstwissenschaft, in: Philosophisches Jahrbuch, 66, 1958, S. 338-346 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=JtpQAAAAYAAJ
    • S. 345: „Aber es geht um mehr als um ein fachwissenschaftliches Problem. Die Wendung gegen Ästhetizismus und Historismus ist eine Stellungnahme gegen einen zu Unrecht angemaßten Autonomie-Anspruch des Menschen. Die Konzentration des modernen Bewußtseins auf die Geschichte „als dem Gesammtzusammenhang von Menschenschicksal und Menschenwerk"[36 Romano Guardini :. Die Situation des Menschen. In: Die Künste im technischen Zeitalter, Darmstadt 1956, S. 18.] ist ja nicht zufällig zugeordnet der Situation des Menschen im technischen Zeitalter, von der gilt, „daß zum erstenmal im Lauf der Geschichte der Mensch auf dieser Erde nur n och sich selbst gegenübersteht“ (W. Heisenberg[37 Das Naturbild der heutigen Physik, ebenda, S. 41.]). Um der Erkenntnis und der Verwirklichung der Wahrheit willen ist es notwenig, den Zirkel dieser autonom gefaßten Menschlichkeit zu verlassen und die Einsicht in das objektiv, nicht von Gnaden des Menschen existierende Sinnhafte wiederzugewinnen und zu verbreiten. Aufsteigend von diesen objektiven Sinngründen zu ihrem absoluten Schöpfer mag es möglich sein, einmal wieder eine Einheit von Wissen und Glauben zu erlangen und die verhängnisvolle Spaltung zwischen einer „rein wissenschaftlichen Wissenschaft" und einer „rein religiösen Religiosität“[38 Romano Guardini: Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1950, S. 102.] aufzuheben.“
  • [1958-000] Georg Hartmann: Thomas Mann und Gerhart Hauptmann. Versuch einer geistesgeschichtlichen Deutung, in: Festschrift zur Feier des 300jährigen Bestehens des Peutinger-Gymnasiums in Ellwangen (Jagst), 1958, S. 90-120 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=mA_OAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 96: „Mit der Technik und ihrem erregenden materiellen Fortschritt erliegt das Bürgertum immer mehr dem Zauber der Macht. Die alte Formel „Bürgergeist und Bürgermacht“ heißt jetzt mehr und mehr „Geistesmacht und Geldmacht“. Der Schwerpunkt hat sich auf die Macht als verlockendes Leitwort verlagert, in dessen Dienst Geist und Geld gestellt werden. Es geht dabei immer mehr, wie Romano Guardini unter dem Stichwort „Dämonie der Macht" (in „Welt und Person“ und „Das Ende der Neuzeit" 1950) wiederholt betont hat, um bloße Herrschaft, die über Sein und Nichtsein, Aufstieg oder Ende, Größe oder erbärmlichen Untergang der Menschheit entscheiden kann, vielleicht auch wird.“
  • [1958-000] Theoderich Kampmann: Dichtung als Zeugnis, 1958 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=9qg-AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 28f. und 31: Zur Frage Kunst und Christentum, S. 28-48 (zuerst in: Hochland, 36/I, 1939, S. 384ff.)
    • S. 81 und 83: Dostojewskij und die menschliche Gemeinschaft, S. 49-100 (zuerst unter dem Titel „Dostojewskij, Sowjetrußland und die Kirche“, in: Hochland, 29/II, 1932, S. 495ff.)
    • S. 154: Goethe, das Evangelium und die deutsche Gegenwart. [Nebst] Goetheana. Ein Exkurs, S. 132-160 (zuerst in: Die Hegge, Schriften zur christlichen Frauenbildung, 1947, 2, S. 58ff.; Theologie und Glaube, 41, 1951, S. 157ff.)
  • [1958-000] Manfred Lurker: Symbol, Mythos und Legende in der Kunst: die symbolische Aussage in Malerei, Plastik und Architektur (Studien zur deutschen Kunstgeschichte, Bd. 314), 1958, zu Romano Guardini S. 12, 13, 95 sowie 20, 23, 169??? (Bezugnahme auf Guardini, Von heiligen Zeichen und Guardini, Über das Wesen des Kunstwerks) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Z4A4AQAAIAAJ und https://books.google.de/books?id=i2AvAAAAIAAJ
  • [1958-000] Karl Günter Simon: Die imaginäre Welt in Film und Roman des modernen Frankreich: Zusammenhänge von Literatur und Film dargestellt an der Erscheinungsweise des Irrationalen in Film und Dichtung Frankreichs, 1958 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=NwJNAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 22: „Dabei braucht diese Transzendenz nicht unbedingt dargestellt zu werden, wie in den surrealen Welten der Maler oder in den Märchen und Sagen, sie kann auch evoziert erscheinen, d.h. durch das realistische Gewand hindurchleuchten. Das meint Guardini, wenn er sagt: "Hinter jedem Kunstwerk öffnet es sich gleichsam", oder Weischedel, wenn er von der "Tiefe im Kunstwerk als metaphysischer Wirklichkeit" spricht (Weischedel S. 19, 46).“
    • S. 91: „b) Die transzendente Welt erscheint im Werk Bernanos´ als das „Heilige“ (sacré). Dieses Heilige wird nicht dargestellt (wie in den Bildern des Mittelalters), sondern nur „evoziert“ (Guardini spricht von der „Evokation“ des Filmes, Hochland 1953). Es erscheint uns in der Seele eines Priesters, wenn der Satan besiegt wird. Roman wie Film bedienen sich der Form des psychologischen Realismus – aber in der Psyche erscheint Gott.“
  • [1958-000] [Französisch] Jean André Wahl: Essence et phénomènes: La poesie comme source de philosophie, 1958, zu Romano Guardini S. 135f, 140, 143-145, 152f., 156, 160f. u.ö.??? [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=6F0LAAAAMAAJ
  • [1958-000] Hermann Karl Weinert: Dichtung aus dem Glauben. Einführung in die geistige Welt des Renouveau catholique in der modernen französischen Literatur, 1948 (Vorwort von 1946) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Sc9LJMpCuTIC; zu Romano Guardini:
    • S. 10: „Zustimmende Besprechungen der Arbeit durch Hermann Platz, Kurt Wals, Julius Wilhelm, I. Rau (Santiago de Chile) u.a.*, ferner neuere persönliche Beurteilungen durch Prof. Romano Guardini und Julius Wilhelm sowie Prof. d'Harcourt vom Institut Catholique in Paris und andere französische Wissenschaftler, bestärkten den Verfasser in der Absicht, den Versuch einer „Einführung in die geistige Welt des Renouveau catholique in der modernen französischen Literatur“ unter denselben leitenden Gesichtspunkten wie in der ersten Fassung der Untersuchung zu erneuern.“

Zu: Dostojeweskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)

  • [1958-000] [Französisch] X. Tilliette, Introduction, in: Dostoyevsky, La légende du grand inquisiteur, hrsg. von Cyrille Wilczkowski, 1958, S. 7 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]; zu Romano Guardini S. 8 und 12.
    • Rezensionen:
      • [1959-000a] [Französisch] Rezension zu: Tilliette, Introduction, in: Dostoyevsky, La légende du grand inquisiteur, in: Etudes, 303, 1959, S. 126 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=iuMdt0wYD_YC
        • S. 126: „Le P. Tilliette essaie à son tour non de dissiper l´énigme qu´est Ivan mais d´en éclairer en clair obscur le sens. Et particulièrement „de dissiper une sorte de méfiance qui, du côté catholique, entoure la Légende, méfiance qui s´exprime, par exemple, dans le livre de Romano Guardini“ (p. 8) cf. R. Guardini, L´univers religieux de Dostoievski). Ici l´introducteur a vraiment raison qui reproche au théologien allemand d´avoir „noirei et même altéré les traits du révolté“ (p. 12).“


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Zu: Dante (1931)/Rezensionen zu: Der Engel in Dantes Göttlicher Komödie (1937)

  • [1958-000] Hildegard Baumgart: Der Engel in der modernen spanischen Literatur, 1958 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=P1Gili0BnbEC; zu Romano Guardini mindestens S. 8, 11, 22
    • Rezensionen
      • [1959-000a] [Englisch] Helmut Hatzfeld: Rezension zu: Baumgart, Der Engel in der modernen Spanischen Literatur. Geneva: Droz und Paris: Minard, 1958, 197 pp., in: Hispania, 42, 1959, S. 123 f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=5gYbAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
        • S. 123 f.: „In search of angels. – The typical literary Ph.D. dissertation is characterized by the search of a pattern. Since Romano Guardini wrote on the Angel in Dante´s Divine Comedy, why not, as Hildegard Baumgart has done, write as well on the Angel in contemporary Spanish literature: Der Engel in der modernen Spanischen Literatur. Geneva: Droz and Paris: Minard, 1958, 197 pp. The difference, however, ist hat Guardini's problem amounts to a key study to open the meaning of the Commedia, whilst "The Angel in Modern Spanish Literature“ is a made-up question. The result is clear from the outset. There are some Catholic poets who treat the angel in the traditional sense, some rather originally (Prado, Nieto) others so poorly that they do not strictly belong to literature, or they simply revamp the auto like Gonzalo Torrente Ballester, or Camón Aznar. Then there are the well known poets Guillén, Salinas, Lorca, who use the angel as a symbol for their own cravings and despairs. They could have chosen any other symbol as well.“
  • [1958-000] Buchbericht über Engel und Teufel (Rezension zu: Guardini, Der Engel in Dantes Göttlicher Komödie), in: Neues Abendland, Augsburg, 13, 1958, 3, S. 285 [Gerner 329] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=U69rTQfeK0IC


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Zu: Dante (1931)/Rezensionen zu: Landschaft der Ewigkeit (1958)

  1. Primo Zambetti: Rezension zu: Guardini, Landschaft der Ewigkeit, in: Das neue Buch, Luzern, 1958, 2-3 [Mercker 3494] - [Rezension] - [noch nicht online]


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Zu: Raabe (1931)/Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)

  • [1958-000] Hermann Pongs: Wilhelm Raabe: Leben und Werk, 1958, S. 574 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WZERAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 32: „Wirksamer für Raabes Weltgeltung ist das Eintreten Romano Guardinis geworden, im Durchleuchten des „Stopfkuchen“ (1932). Guardini läßt den reinen Text sprechen, hebt, durch drei Zeitschichten, „die Zeitlosigkeit des Allzeit-Menschlichen“ heraus. Der Blick wird geöffnet für das mythische Symbol: die Mammut-Gelassenheit, -Weisheit, -Geduld.“
    • S. 552: „“Stopfkuchen“ ist das einzige Raabesche Werk bisher, das unbezweifelt in den Rang der großen Romane der Weltliteratur aufgestiegen ist, nachdem Guardini seine hintergründige Wertewelt entdeckt hat und es mit Guardinis Nachwort in der Manesse-Bibliothek Aufnahme gefunden.“
    • S. 574: „Guardini in seiner Entdeckung Stopfkuchens für die Weltliteratur hat im Grunde sich begnügt, den Schreck und die Verwirrung Eduards allen Lesern beizubringen, dadurch, daß er Stopfkuchens Redeweise in einer Fülle immer neuer Zitate überwältigend ausbreitet. Das führt zum Vergleich mit „chinesischen Regengöttern“, ihren grenzenlosen Bäuchen, ihrem nicht zu erschütternden „Wohlwollen", oder auch zum Vergleich mit den „Reden Buddhas“, „eine Art Entrückung ins Mythische“. Nur eines kommt dabei nicht heraus, was Raabe selbst sich zum Ziel gesetzt: „eine humoristische Erzählung zu schreiben“. Guardini betont das „Verfangensein in die Lächerlichkeit“, nicht den Homo ludens, die herrscherliche Welthaltung des großen Humors.“
    • S. 655: „der nordischen Größe spricht Romano Guardini den innersten Ring der Raabeschen Werke zu; und der Sankt Georg als Gestalt kann mit all seinem düstern Ornament und Liniengewirr jenen Großkampf verdeutlichen, den Raabe zeitlebens unbeirrbar gegen den Satan, die Kanaille im Alltag geführt hat.“


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Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)

  • [1958-000] [Italienisch] Teresina Bertinetto: Rezension zu: Guardini, Christliches Bewußtsein, ital., in: Filosofia, 9, 1958, 2, S. 337-341 [Mercker 2890] und [Zucal, 1988, 489] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=UfBDAAAAIAAJ
  • [1958-000] [Italienisch] Cornelio Fabro: Il „Pascal" di Romano Guardini (Rezension zu: Guardini, Christliches Bewußtsein, ital.), in: Il Fuoco, VI, 1, 1958, S. 3-6 [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1958-000] [Spanisch] P. J. Hurton: Rezension zu: Guardini, Christliches Bewußtsein, span., in: Sapientia. Eva Perón. Revista tomista de Filosofia, La Plata, 13, 1958, S. 197-198 [Mercker 2897] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1958-000] [Französisch] Charles Maurras: Lettres de prison: 8 septembre 1944-16 novembre 1952, 1958, zu Romano Guardini S. 245 (über Guardini, Christliches Bewußtsein) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=4bxAAAAAMAAJ
  • [1958-000] [Italienisch] A. Moretti: Rezension zu: Guardini, Christliches Bewußtsein, ital., in: Studium, Rom, 9, 1958, S. 646 [Mercker 2893] und [Zucal, 1988, 491] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1958-000] [Italienisch] Francesco Valentini: La filosofia francese contemporanea, 1958 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Z18_AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 193: „pp. 158 sgg. Riferendosi specialmente als c. XVI del Proslogion, Guardini iniste sul carattere non puramente logico dell´argomentazione e sul senso partecipativo della ragiunta evidenza. Anzi, più che di una partecipazione, Guardini parla di un toccare l´essenza spirituale della cosa, di un carattere ontico della conoscenza. „Pensare il concetto di Dio significa, dal lato strettamente noetico, qualche cosa del tutto particolare. Significa essere in movimento verso Dio stesso“ (p. 164). Il Guardini ammette il fa-…“
    • S. 200: „... né alla Chiesa società perfetta, alle dottrine dell'enciclica Quas primas, che a taluno sembrò un adattamento ai nostri ... La filosofia di Le Senne si autodefinisce idealistica e più precisamente idealismo concreto. Questo termine, quant´altro mai equivoco, va precisato. E vogliamo farlo con un brano di Romano Guardini, da lui posto nel Pascal a conclusione del suo esame dell´argomento anselmiano, già.“
    • S. 201: „Guardini parla di una disposizione idealistica, che definisce „come quella nobile disposizione interiore che considera l´ideale, la verità, come la realtà autentica, come piú essenziale, piú importante, piú reale della realtà esterna. Questa disposizione spirituale – continua Guardini – non significa soltanto decisione per l´idea, ma qualcosa di moto piú nobile: un comportmaneto cavalleresco di fronte all´ideale. Le …“
    • S. 203: ...


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Rezensionen zu: Hölderlin (1935)


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Rezensionen zu: Gegenwart und Geheimnis (1957)


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