Vorlage:1962 Sekundärbibliographie Liturgie
Aus Romano-Guardini-Handbuch
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1962-000] Walter Dürig: Die Zukunft der liturgischen Erneuerung. Zur liturgietheologischen und pastoralliturgischen Bedeutung der "Liebe", Mainz 1962, zu Romano Guardini S. 23 (greift Guardinis Kritik am "Messelesen", das das vorherige "Messehören" abgelöst habe, auf), 25, 106-114 und 163 [Gerner 101] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xT0RAQAAIAAJ; Vorabdruck unter dem Titel „Liturgiereform und liturgische Bildung des Klerus“, in: Münchener Theologische Zeitschrift, 13, 1962, S. 47-51, zu Romano Guardini S. 49 (zu: Brief an Bischof Albert Stohr) [Stohr] - [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://mthz.ub.uni-muenchen.de/MThZ/article/view/1962H1S47-51/920
- [1962-000] W. Esser: Meßpredigt, in: Lexikon für Theologie und Kirche, 1962, Band 7, Sp. 352-354 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=rYTYAAAAMAAJ&pg=PA351; zu Romano Guardini:
- Sp. 352: „Auch als mystagog. P. [Predigt] kann die M. [Meßpredigt] „unmittelbar in den Dienst des liturg. Vorganges treten“, um „jene Haltung zu schaffen, in der die Gläubigen das liturg. Geschehen allein richtig vollziehen können“ (Guardini).“
- [1962-000] Joseph Andreas Jungmann: Missarum sollemnia, Bd.: Messe im Wandel der Jahrhunderte, 1962, zu Romano Guardini S. 28, 215, 237 u.ö.??? [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XTMjxxADTzAC
- [1962-000] [Italienisch] Enzo Liccaro: R. Guardini e la liturgia, in: Studia Patavina, Padua, 9, 1962, 3, S. 434-451 [Cristoforetti, 1999, 244] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QuBDAAAAIAAJ
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [1962-000] Alfred Weckwerth: Die christliche Basilika - ein theologischer Begriff und eine theologische Gestalt, in: Westfälische Zeitschrift, 112, 1962, S. 205-224, zu Romano Guardini S. 216 (Guardinis kritische Haltung zum Begriff „christozentrische Kunst“) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/wz-5795.pdf
Zu: Kultbild und Andachtsbild (1939)
- [1962-000] Hellmut Hager: Die Anfänge des italienischen Altarbildes: Untersuchungen zur Entstehungsgeschichte des toskanischen Hochaltarretabels, 1962 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CSTqAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 202: „getroffenen Unterscheidung „Repräsentationsbild-Andachtsbild" fest, die auch der Auffassung Romano Guardinis entspricht (Kultbild und Andachtsbild, Brief an einen Kunsthistoriker, Würzburg 1939 2. Aufl. o.J., vgl. U. Rapp, Das Mysterienbild, Diss. Würzburg 1950, Münsterschwarzach 1952, S. 144 ff.). Ohne auf Panofsky expressis verbis Bezug zu nehmen, konfrontiert Guardini die analog gebrauchten Begriffe Kult- und Andachtsbild. Für Guardini ist das erstere „dem Bereich des Dogmas“ zugehörig, während das letztere ein dem praktischen Gebiet der individuellen Seelsorge zuzurechnendes Werkzeug darstellt. [...] Die funktionsmäßige Scheidung Guardinis wird durch den von uns beobachteten Sachverhalt bestätigt, nur wird man aus Gründen der Zweckmäßigkeit das Wort „Kultbild", da es in dem von Guardini gebrauchten Sinne dasselbe meint, besser durch die panofskysche Bezeichnung „Repräsentationsbild“ ersetzen: Der Begriff „Kultbild“ beinhaltet dem Wortsinn nach als Obergriff beide Bildtypen, da auch die mit dem Meßaltar verbundene Andachtsikone oder das selbständige Devotionsbild kultischen Zwecken dienen.“
- [1962-000] [Italienisch] Karl Kerényi: Agalma Eikon Eidolon, in: Enrico Castelli (Hrsg.), Demitizzazione e Immagine, Archivio di filosofia, 1962 S. 163-171 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=aC0WAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 163-165 und 171; deutsch in: Theologische Forschung, 1962; auch in ders., in: Kerygma und Mythos: Ein Theologisches Gespräch, Band 6, Teil 2, hrsg. von Hans Werner Bartsch, 1964, zu Romano Guardini S. 53; auch in ders.: Griechische Grundbegriffe. Fragen und Antworten aus der heutigen Situation, 1964, zu Rpmano Guardini S. 31-34 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9lPSAAAAMAAJ;
- 1962 (italienisch), S. 163: "Romano Guardini, che ha tale esperienza, ed è anzi un maestro della forma di esistenza cristiano-cattolica, considerava indispensabile distinguere almeno due specie di immagini nel bios vissuto dei cristiano-cattolici. Egli ha fatto questa distinzione in una lettera aperta diretta a uno storico dell´arte e concernemente le immagini di culto (Kultbilder) e le immagini di devozione (Andachtsbilder). Né questa distinzione, né le mie osservazioni hanno nulla a che fare con le immagini miracolose o dotate di speciale potenza, le immagini davanti alle quali, secondo la mentalità cattolica, si implorano delle grazie (Gnadenbilder). In questi casi, non è l´immagine che sta in primo piano, ma la potenza, che ha una fenomenologia e una storia propria, diverse da quelle dell´immagine. Guardini impostava il problema della differenza tra il Cristo di Monreale, per esempio, e il Giudice del Giudizio Universale che in un altrettanto pode-roso primo piano domina nell'affresco della Sistina; o tra la Madonna di Torcello e l'Assunta del Tiziano. Secondo Guardini, la Madonna di Torcello e il Cristo di Monreale sono immagini di culto, mentre il Cristo di Michelangelo e la Madonna del Tiziano sono immagini di devozione. Naturalmente Guardini tiene conto di tutte le distinzioni che risultano dalla storia e in particolare dalla storia dell'arte; ma esse non lo soddisfano completamente; considera anche un altro elemento, quello che fa sì che un'immagine sia immagine di culto, e un'altra immagine di devozione: l'immagine di culto, secondo lui, non ha come presupposto l'esistenza umana, bensì l'esistenza oggettiva di Dio e la sua opera. ..."
- 1962, S. 52; 1964, S. 53; 1964, S. 31: "Ein Erfahrener und Meister des katholisch-christlichen bíos, Romano Guardini, hielt es für notwendig, mindestens zwei Arten von Bildern vom religiösen Dasein des Christen aus zu unterscheiden. [nicht 1964, S. 31, dort in Fußnote: Er tat dies in einem offenen Brief an einen Kunsthistoriker über Kultbild und Andachtsbild, Würzburg um 1953). Weder diese Unterscheidung noch meine Betrachtungen haben etwas mit dem <wundertätigen> oder <kraftbegabten> Bild oder, vom katholischen Gesichtspunkte aus, mit dem <Gnadenbild> zu tun. In solchen Fällen steht nicht das Bild im Vordergrund, sondern die <Wunderkraft>, die eine eigene Phänomenologie und Geschichte hat: eine andere als das <Bild> Guardini stellte die Frage nach dem Unterschied zwischen dem Christus von Monreale und dem ebenfalls mächtig an der Altarwand einer Kirche erscheinenden Richter vom Jüngsten Gericht der Sixtinischen Kapelle, oder aber zwischen der Madonna von Torcello und der Assunta des Tizian. Unter diesen Beispielen sind ihm der Christus von Monreale und die Madonna in Torcello Kultbilder , der Christus des Michelangelo und die Madonna des Tizian hingegen Andachtsbilder. Guardini gibt da natürlich alle sich aus der Geschichte und insbesondere aus der Kunstgeschichte ergebenden Unterschiede zu. Sie befriedigen ihn jedoch nicht völlig. Er sieht noch anderes, was das eine Bild zum Kultbild, das andere zum Andachtsbild macht. Das Kultbild geht nach ihm nicht vom menschlichen Erleben, sondern vom objektiven Sein und Walten Gottes aus. ..."
Rezensionen zu: Deutscher Psalter (1950)
- [1962-000] Norbert Lohfink: Begegnung mit Bubers Bibelübersetzung, in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 169, 1962, S. 444-454, zu Romano Guardini S. 144f. und 149 (darin auch eine Auseinandersetzung mit Deutscher Psalter) [Mercker 2195] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-RbkAAAAMAAJ; dann unter dem Titel: Bubers Bibelübersetzung, in ders.: Das Siegeslied am Schilfmeer (Teils.), Frankfurt am Main 1965, S. 244-261) [Mercker 2195] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1962-000] Claus Schedl: Mitteilungen: Probleme der Bibelübersetzung: (Kritik der Psalmenübersetzung v. Guardini demonstriert an Ps 21 (22), in: Theologisch-praktische Quartalschrift, 1962, 1, S. 18-23 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]