Vorlage:1956 Sekundärbibliographie Philosophie

Aus Romano-Guardini-Handbuch
  • [1956-151] José María Alejandro: Dämmerstunde Europas, in: Schweizerische Rundschau, 55, 1956, S. 495-508 - https://books.google.de/books?id=RhYYAQAAIAAJ
    • S. 497: „Dostojewskij prägte dafür den lapidaren Satz: „Der Westen hat Christus verloren. Darum stirbt er; nur aus diesem Grund.“ Romano Guardini sagt ähnlich: „Was wir Europa nennen, jene Zusammenfassung von Ländern und Völkern, die sich zwischen Afrika und der Arktis, Kleinasien und dem Atlantischen Ozean ausdehnen, deren Geschichte im dritten Jahrtausend vor Christus beginnt und bis zu uns reicht, ist auf entscheidende Weise von der Gestalt Christi geprägt ... Dies wird vom Neuheidentum leidenschaftlich bestritten. Aber dennoch stellt die abendländische Geschichte eine geschlossene Kette dar, in der das Christentum das Erbe der Antike angetreten hat. Die Person Christi hat damit Europa entscheidend bestimmt. Der europäische Menschheitsbegriff ist im tiefsten christlich begründet. Aus derselben Wurzel geht die Intensität des Geschichtsbewußtseins hervor, wie es dem Abendlande eigentümlich ist. Der Mensch der christlichen Ära besitzt gegenüber der antiken eine neue Dimension des Geistes und der Seele, die aus seinem Verhältnis zu Christus sich ergibt. Sollte sich Europa ganz von Christus trennen, dann hätte es zu bestehen aufgehört ...“ Dies vergiẞt der Mensch unserer Tage allzu gerne.
  • [1956-152] [Französisch] Pierre Bleton: Les hommes des temps qui viennent: essai sur les classes moyennes, 1956 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8T4-AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 234: „N´est-ce pas Romano Guardini qui lisait ce „signe de ce qui est en devenir: la camaraderie dans l´existence, dans l´oeuvre future et dans le péril futur de l'humanité[1. La Fin des temps modernes, p. 78, Ed. du Seuil, 1951]»? Dans la mesure où il a conservé quelque orgueil de sa condition, le bourgeois a été tenté de confondre indépendance et individualisme et de ne se «distinguer» que par un formalisme des gestes, des attitudes ou des sentiments. Il cherche moins à se singulariser par un trait du cœur ou de l'intelligence que par un isolement social volontairement organisé. Il veut appartenir à un certain «monde», et dans ce monde être une «personnalité». Or on a pu noter que le mot «personnalité» tend à disparaître de l'usage quotidien et qu'il est remplacé par le mot «personne». Est-ce à dire que la personne est devenue anonyme, qu'elle se fond dans la grisaille des grands nombres et a revêtu l'uniforme des produits standardisés? Certes, rien ne serait perdu encore, car ce qui fait le prix de chaque être humain ce ne sont pas des dispositions spéciales, une situation privilégiée, mais son essence d'homme. Néanmoins, il nous semble que ce n'est pas seulement la liberté de l'âme qui doit être sauvegardée pourrait-elle l'être seule? - mais aussi celle de l'intelligence. La poésie de Giraudoux n'illumine-t-elle pas des couleurs de l'imagination les réalités formelles de la vie quotidienne? Combat d'arrière-garde ou d'avant-garde? Dans la mesure où, pour reprendre une autre formule de Romano Guardini, nous attendons l´homme des temps qui viennent, il est important de savoir si leurs traits sont assez vigoureux pour en constituer un des visages possibles, et suffisamment dignes pour que nous n´en désespérions pas. Nous posons la question. La réponse ne nous appartient pas.“
  • [1956-153] [Französisch] Paul van den Bosch: Les enfants de l'absurde: essai, 1956 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=TrwZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 31: „Ce règne cache une menace capitale: celle de porter atteinte à la personne humaine. „Les chances de la personne peuvent-elles être maintenues dans la masse?» Telle est la question que se pose le philosophe chrétien Romano Guardini (1). Ecoutons sa réponse: «Ce ne sont pas les normes de l'ancienne culture de la personnalité, mais les normes de la masse elle-même qui doivent répondre à cette question. Et là, on peut bien admettre que, par le renoncement à la plénitude de l'ancienne culture“, il y a comme une revanche du moyen âge chrétien sur la Renaissance païenne.“
  • [1956-154] Margret Boveri: Der Verrat im XX. Jahrhundert. Für und gegen die Nation, Band 1, Hamburg 1956, zu Romano Guardini S. 24f. und 29 f. (Guardini, Das Ende der Neuzeit, im Vergleich zu Aussagen über den Eid von Heuss) [neu aufgenommen] - [Monographie] -https://books.google.de/books?id=2yA3AAAAIAAJ; (3)1961 - https://books.google.de/books?id=3CA3AAAAIAAJ
  • [1956-155] [Englisch] Thomas Henry Croxall: Kierkegaard Commentary, 1956 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ToQIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 13: Hence it is that Kierkegaard has the highest regard for Greek thinkers, especially for Socrates, who moved among men, putting questions to them, passionately delving into this and that, in order to find out the truth-not by abstract speculation, but out of the very midst of life itself. But while Socrates questions others, he questions himself too. `There is to be sure (in the Socratic teaching) a theoretical problem, clearly stated and accurately treated within its terms. But this problem also includes an existential problem; namely whether this particular philosopher Socrates can be sure that he has taught rightly and lived rightly; that his conduct in face of his indictment has been correct; that his death will set the seal on all he has told his disciples about a philosopher´s relation to death´.[5 Romano Guardini, The Death of Socrates (English translation).]“
  • [1956-156] Günter Fritzsche: Der verstädterte Mensch und die lebendige Natur, in: Schule und Psychologie, 3, 1956, 3, S. 75-80 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xAAWAQAAIAAJ
    • S. 76: „Es ist kennzeichnend, daß R. Guardini in seiner Studie „Das Ende der Neuzeit" gerade die Einstellung des Menschen zur Natur benutzt, um daran aufzuzeigen, wie sich in den letzten Jahrzehnten das Daseinsbild und das Selbstverständnis des Menschen verändert haben. Guardini meint, daß etwa von den Dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts [sic!?] an ein grundlegender Wandel im Verhältnis des Menschen zur Natur festzustellen sei. Der Mensch habe das Vertrauen zur Natur verloren, er empfinde sie nicht mehr als das wunderbar Reiche, harmonisch Umfangende, gütig Spendende". Erst recht habe er nicht mehr die von Goethe und von den Romantikern bekundete religiöse Empfindung der Natur gegenüber. Er habe vielmehr „eine Ernüchterung durchgemacht“, die vielleicht „mit dem Schwinden des neuzeitlichen Unendlichkeitsgefühls“ zusammenhänge. „Dieser Mensch empfindet die Natur weder lebendige Bergung. Er sieht sie voraussetzungslos, sachlich, als Raum und Stoff für ein Werk, in das alles hineingeworfen wird, gleichgültig, was damit geschieht“ (a.a.O., S. 65). Wenn Guardini die Situation richtig sieht – und eine Prüfung des Sachverhaltes und der daraus gezogenen Folgerungen läßt keinen Zweifel, daß für viele Zeitgenossen die vorgetragene Auffassung zutrifft -, dann erweist sich die Naturentfremdung, richtiger: die veränderte Einstellung und Verhaltensweise der Natur gegenüber als ein geistiges Phänomen.“
  • [1956-157] Friedrich Glum: Jean Jacques Rousseau. Religion und Staat. Grundlegung einer demokratischen Staatslehre, o.O. o.J. (Stuttgart 1956) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Lo_RAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 282: "Wir sind der Meinung, daß Rousseau unserer Zeit gerade deswegen etwas zu sagen hat, weil er entscheidenden Wert auf das Individuum und seinen freien Willen legt und nicht auf die von außen kommende Formung seines Willens. Denn wir sehen heute vor einer in mancher Beziehung ähnlichen Wende wie in der Zeit, in der Rousseau über seine Zeit hinaussah und sich gegen die Aufklärung wandte. Das ist es wohl auch, was Romano GUARDINI meint, wenn er von dem Ende der Neuzeit spricht.“
  • [1956-158] Heinz Guradze: Der Stand der Menschenrechte im Völkerrecht, 1956 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Hpg1AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 2: „Der Zusammenhang zwischen naturrechtlichen Vorstellungen und Proklamierungen der Menschenrechte tritt aber in der Geschichte, von der Unabhängigkeitserklärung der nordamerikanischen Kolonien bis zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die VN, immer wieder hervor5). Das bedeutet freilich nicht, daß die Menschenrechte unlösbar mit dem Christentum du insbesondere mit dem Offenbarungsglauben verbunden sind, wie das neuerdings von Guardini behauptet wird[6) Guardini, Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1950, 107 ff.]. Träfe das zu, so wäre es um ihre Universalität geschehen. In den Beratungen der Ausschüsse der VN haben nicht-christliche Staaten und solche mit großen nicht-christlichen Minderheiten wie Indien und Libanon eine hervorragende Rolle gespielt, während Staaten mit alter christlicher Tradition kläglich versagt haben, wovon noch des Näheren die Rede sein wird7).“
  • [1956-159] Johannes Hauck: Sind wird der wettbewerblichen Ko-Existenz gewachsen?, in: Zeitschrift für Geopolitik, 27/Gemeinschaft und Politik, 4, 1956, S. 10 (Bezug zu Politikbegriff in Guardini, Briefe über Selbstbildung) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Rt4cAQAAMAAJ
  • [1956-160] G. Friedrich Klenk: Auszugs aus dem Abendland?, in: Stimmen der Zeit, 158, 1956, S. 401-412 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=aaPNAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 412: „Auch im Mittelalter war das Dasein vielschichtig und setzte sich in seinen Höhen und Tiefen aus den verschiedensten Elementen zusammen, und doch ... die Begegnung mit der Kirche hat so tiefe Spuren hinterlassen, daß das Wort von der tiefen Verwandtschaft nicht abgelehnt werden kann. Trotz zahlreicher für unser Empfinden rauhen und harten Züge, die abstoßen, mag das Auge des liebend aufgeschlossenen Betrachters dort auch die Grund-Züge eines ersten, jugendlich unvollkommenen Versuches entdecken, Christus zum König des gesamten Lebens zu machen. Guardini hat sie meisterhaft und feinsinnig in seinem Buch: „Das Ende der Neuzeit“12 umrissen und in Christopher Dawsons Werken scheinen sie überzeugend auf.13“
  • [1956-161] Theodor Litt: Der Historismus und seine Widersacher (1955), in ders.: Die Wiedererweckung des geschichtlichen Bewusstseins, 1956, S. 19-93 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=AfhHAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 80 mit Anmerkung S. 241: „Wer dem Menschen eine „konstante Wesensstruktur“ nachsagt, der raubt ihm das, was ihn vom Tier unterscheidet: die Freiheit, die er bewährt, indem er, den wechselnden Lagen sich immer von neuem stellend, sich erst zur Gestalt durcharbeitet.[14 Was R. Guardini in dem Anm. 3 zitierten Sammelbande „Unsere geschichtliche Zukunft“ S. 95 ff. gegen den Platonismus von G. Krügers „Wesens"-Philosophie ausführt, das deckt sich mit dem hier Dargelegten. Es scheint mir ein beachtliches Zeugnis für die Unverdrängbarkeit der auf S. 23 aufgezeigten Dialektik zu sein, daß in dem Gegensatz Krüger-Guardini das Verhältnis der Fronten sich erneuert, welche sich in der ebenso statischen Menschheits-Dogmatik der Aufklärung und dem Dynamismus von Herders Geschichtsphilosophie gegenüberstanden.]."
  • [1956-162] Werner Maihofer: Vom Sinn menschlicher Ordnung, 1956 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zmDVXdKYGeoC; zu Romano Guardini:
    • S. 40: Denn sobald wir individuales Sein als „jeweilige Einzigkeit“ verstehen, muß wie Guardini mit Recht gesagt hat[90) Romano Guardini, Welt und Person, Versuche zur christlichen Lehre vom Menschen, 1950 S. 98 f. Anm. 9.], die Frage entstehen, wie die Person als dieses jeweils unvergleichbar einzigartige Wesen überhaupt „in Ordnungen gestellt werden kann“, die doch Vergleichbarkeit, ständige „Wiederholung des Gleichen“ bei allen ihren Setzungen voraussetzt? Ist der Mensch, der in der Welt der Ordnungen „existent“ wird, überhaupt die Person als Individualperson?“
  • [1956-163] [Englisch] Joseph O´Meara: Foreword, in: Natural Law Forum, 1, 1956, S. 1 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=yAgp_qowfgcC; zu Romano Guardini:
    • S. 1: „The Natural Law Institute, a function of The Law School of The University of Notre Dame, was organized in 1947“ – gegründet von dean Clarence E. Manion - „We have no interest, moreover, in that meat-cleaver approach to natural law, which consists of assuming the rectitude of one´s own position and concentrating on the decapitation of all who disagree. Much more apt to be fruitful, we believe, ist he course recommended by Monsignor Romano Guardini: „We must start from scratch and think every problem through from ist very premises to its last implicatios. We must never rest with what we have achieved, we must never rely lazily on a given `truth´...““

Rezensionen zu: Der Gegensatz (1925)


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Rezensionen zu: Welt und Person (1939)


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Rezensionen zu: Der Tod des Sokrates (1943)


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Rezensionen zu: Freiheit, Gnade, Schicksal (1948)


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Rezensionen zu: Das Ende der Neuzeit (1950)

  • [1956-184] [Englisch] Mary L. Barrett: Rezension zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit, engl., in: Library Journal, New York, 81/II, 1956, November, S. 2685 [Mercker 2942, bei Mercker „Barret“ statt „Barrett“ sowie Jahrgang „51“ statt „81/II“] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=oubgAAAAMAAJ
    • “The first lecture presents the world picture in the Middle Ages, and the second describes the birth of the modern age in the Renaissance, the Reformation and Counter-Reformation. The third and longest chapter analyzes apocalyptically the dissolution of the modern world and the world which is to come. In this world Christianity will directly face the on-Christian ethos. It will be a naked struggle. Out of the the masses, Guardini believes, must come the future hope for humanity.” “An impassioned and somewhat difficult book.. . For religious and philosophical collections and Catholic libraries.”
  • [1956-185] [Englisch] Rezension zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit, engl., in: Bulletin from Virginia Kirkus´ Service, 24, 1956, S. ???: “Highly recommended to all serious students of western man.” [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-186] [Englisch] Kurz-Rezension zu: Guardini, The end of the modern world, in: New Catholic World, 184, 1956, S. 400 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=oaerGEnYVIoC oder https://books.google.de/books?id=rggQAAAAIAAJ
    • S. 400: „Modern man, says Guardini, is a displaced person living in a strange universe and facing a remarkably grim future. This should be read only by the intelligent and gloomy, on whom it has a curiously cheering effect.“
  • [1956-187] Rezension zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit, in: Erziehung und Beruf, Darmstadt, 7, 1956, 1 (Januar), S. 29 [Gerner 321] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-188] [Englisch] Kurz-Rezension zu: Guardini, The End of the modern world, in: Library journal, 81, 1956, 2, S. 2685 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=diYFAQAAIAAJ
    • S. 2103: „Guardini foresees the end of the kind of orld we are accustomed to and the beginning of a very different world now in the making-here, no less than behind the iron curtain.“
  • [1956-189] [Englisch] Thomas P. Neill: Rezension zu: Guardini, The End of the Modern World, in: Books on Trial, 15, 1956, S. 178 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=M07pAAAAMAAJ
  • [1956-190] [Englisch] Frederick Wilhelmsen: (Einleitung), in: Guardini, The end of the modern world, New York 1956, S. ???: „the most somber book to come out of Germany since the end of the Third Reich.“ [Mercker 2141] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=kc8IAQAAIAAJ; 1957 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=L2YGAQAAIAAJ; 1968 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fw4QAQAAIAAJ; 1998 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=kBsQAQAAMAAJ; 2001 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; 2019 [Artikel] - [noch nicht online]


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Rezensionen zu: Die Macht (1951)


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Rezensionen zu: Die Situation des Menschen (1953/1954)

  • [1956-193] Rezension zu: Guardini, Die Situation des Menschen, in: Lebendiges Zeugnis, Paderborn, Sommersemester 1954, Heft 2 (Juli 1956), S. 77 [Gerner 408] - [Rezension] - [noch nicht online]


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Rezensionen zu: Der Dienst am Nächsten in Gefahr (1956)

  • [1956-194] Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Anzeiger für die katholische Geistlichkeit, Freiburg im Breisgau, 65, 1956, 8 (Dezember), S. 250 [Gerner 328] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-195] Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Begegnung, Köln, 11, 1956, 24 (15. Dezember 1956), S. 381 [Gerner 328] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-196] Klaus Col: Achtung, Wähler hört mit, in: Süddeutsche Zeitung, München, 1956, 164, 10. Juli (Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr) [Mercker 2155] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-197] Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Deutsches Volksblatt, Stuttgart, 91, 1956, 293 (18. Dezember 1956), S. 4 [Gerner 328] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-198] Willibald Kammermeier: Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Seele, Regensburg, 32, 1956, 11, S. 263 [Gerner 328] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-199] Lengert: Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Bildung und Erziehung, Frankfurt am Main, 9, 1956, 11, S. 698 [Gerner 328] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-200] Tagung deutscher Mutterhäuser vom Roten Kreuz. Prof. Guardini über „Der Dienst am Nächsten in Gefahr“, in: Münchener Katholische Kirchenzeitung, München, 49, 1956, 24 (10. Juni 1956), S. 475 (Vortragsbericht) [Gerner 274] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-201] Karl Hermann Schelkle: Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Theologische Quartalschrift, Stuttgart, 136, 1956, S. 509 [Mercker 2987] - [Rezension] - http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1956#p=518;
  • [1956-202] Stratmann: Rezension zu: Guardini, Der Dienst am Nächsten in Gefahr, in: Die Heimstatt, Köln, 4, 1956, 6, S. 601 [Gerner 328] - [Rezension] - [noch nicht online]


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Rezensionen zu: Der unvollständige Mensch und die Macht (1956)

  • [1956-203] Heinz Fleckenstein: Der „unvollständige Mensch“ (Rezension zu: Guardini, Der unvollständige Mensch und die Macht), in: Seele, Regensburg, 32, 1956, 2, S. 43f. [Gerner 339] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-204] S. Henkel: Eisenhüttentag Düsseldorf 1955, in: Bergakademie. Zeitschrift für Bergbau, Hüttenwesen und verwandte Wissenschaften, 8, 1956, S. 35 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=itMmLGopAdcC; zu Romano Guardini:
    • S. 37: „In der Fortführung der bisherigen Tradition stand auch auf der diesjährigen Tagung ein philosophischer Vortrag, den in diesem Jahr der Münchner Professor R. Guardini übernommen hatte, mit dem Thema: Der unvollständige Mensch und die Macht. Guardini stellte fest, daß es eine verhängnisvolle Tatsache sei, daß der heutige Stand der Wissenschaft und Technik der Menschheit eine erschreckende Macht in die Hände gegeben habe und daß die Menschheit heute vielfach von dem Gefühl beherrscht sei, sie könne alles. Bei diesen Entwicklungen habe die Menschheit einen wesentlichen Bestandteil des eigentlichen „Menschseins" verloren, indem das Verstehen der Dinge und großen Zusammenhänge immer mehr in den Hintergrund tritt. Während bei den erwachenden Völkern Asiens beispielsweise diese seelische Kultur und innere Vertiefung durchaus noch lebendig sei, müsse der heutige Mensch des Abendlandes erst wieder lernen, still zu sein und sich zu sammeln und nach dem Sinn der Dinge zu suchen.“
  • [1956-205] Robert Hürtgen: Rezension zu: Guardini, Der unvollständige Mensch und die Macht, in: Literarischer Ratgeber, München/Würzburg/Heidelberg, 43, 1956/57, S. 99 [Gerner 339] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-206] Rezension zu: Guardini, Der unvollständige Mensch und die Macht, in: Lebendiges Zeugnis, Paderborn, Sommersemester 1956, 2 (Juli 1956), S. 81 [Gerner 339] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1956-207] Der unvollständige Mensch und die Macht. Ein Vortrag von Romano Guardini, in: Werkhefte Katholischer Laien, Aschaffenburg, 10, 1956, 3 (März 1956), S. 69-72 (am 21. Februar 1956 in München) [Gerner 274] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1956-208] Alfred Püllmann: Der sinnlose Wettlauf. Übermüdung als Zeitsymptom, in: Westermanns Monatshefte, 1956, S. 60-62, zu Romano Guardini S. 62 (Verweis auf Guardinis Vortrag auf der Jahrestagung des Vereins Deutscher Eisenhüttenfachleute) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tNnlAAAAMAAJ
  • [1956-209] Karl Schaezler: Der Lebensstandard (Rezension von Härlin, Bericht für morgen), in: Hochland, 49, 1956, S. 281-283 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=TOsIAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=N1ovAAAAMAAJ
    • S. 282: „Härlin ist alles andere als ein grundsätzlicher Feind der Technik – dies können heute ja tatsächlich nur schwärmerische Literaten sein. Er begrüßt beispielsweise die Automation und gibt unumwunden zu, daß die dynamische Marktwirtschaft sich nicht nur als weit, weit leistungsfähiger erwiesen hat denn die statische Kommandowirtschaft, sondern, recht verstanden, auch als sozialer. Aber auf das rechte Verstehen kommt es eben an, und das heißt: auf die Unterscheidung zwischen Freiheit und Willkür, auf die Einordnung der ethisch noch unmündigen Technik, der ethisch lax gewordenen Wirtschaft, darauf, „daß der Mensch lernt, nicht mehr nur die Energien der Natur, sondern die eigene Macht zu meistern“ [Guardini]. Die Funktionäre der Technik, der Wirtschaft und der Politik, die Bürokraten und die Interessenvertreter sind dazu allein nicht imstande. Es war wieder Guardini, der eines Tages auf einer kulturellen Veranstaltung von Montanindustriellen das Wort prägte, der Mensch sei inmitten riesenhafter Leistungen zum »unvollständigen Menschen“ geworden. Man kann dieses Wort auch sozial begründen; denn schon der Proletarier war eine durch Entwurzelung entstandene Kümmerform des Menschen, und die Vermassung ist nichts anderes als die Gesellschaftsform des unvollständigen Menschen.“


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