Vorlage:1956 Sekundärbibliographie Literatur
Aus Romano-Guardini-Handbuch
Version vom 29. Dezember 2024, 01:03 Uhr von Helmut Zenz (Diskussion | Beiträge) (→Zu: Das Wesen der Interpretation (1956))
- [1956-000] Franz Koch: Idee und Wirklichkeit: deutsche Dichtung zwischen Romantik und Naturalismus, Band 2, 1956, V. Epischer Ausgleich, 3. Raabe, S. 311-373 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vDkrAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 363: „Im echten Kunstwerk bringt der Gehalt, hier Schaumanns Wesen und Charakter, die Form mit sich, eine spezifisch Raabesche Form, die weit abliegt von aller Klassik. »Verzwickt« (Guardini) hat man ihre Größe genannt, wobei einem Peter Hilles Charakteristik Raabes einfällt: „Gutmütige Schläue, etwas Listig-Drolliges und vor allem Verkniffenheit vor lauter, lauter Seele“.“
- [1956-000] Atanas Maceina: Adam Mickiewicz als Dichter des Prometheismus, in: Zeitschrift für Ostforschung, 5, 1956, S. 321-349 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ppPiAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 346: „Wie die echte Tragödie im christlichen Zeitalter nicht mehr möglich ist[34) „Zum Tragischen gehört eine Welt, die nicht in der Hand des lebendigen Gottes liegt. Es bedeutet, daß in dieser Welt das Edle untergeht, weil es mit Schwäche und Überhebung verbunden ist, durch diesen Untergang aber in einen `idealen´ Raum aufsteigt. Der letzte Kern des Tragischen ist … doch Ausweglosigkeit.“ (R. Guardini, Der Herr. Würzburg 1937. S. 433). Im Christentum aber gibt es keine Ausweglosigkeit. Alles ist hier dem göttlichen Willen unterworfen. „Es gibt den Menschen und die Dinge, und sie stehen vor Gott. Gott ist ihr Herr, aber auch ihr Erlöser“ (Guardini, S. 433). Der Hinweis des Christentums auf die jenseitige Lösung jeder menschlichen Situation, sei diese auch noch so ausweglos, entzieht dem tragischen Daseinsgefühl den Grund. Daher gibt es keinen tragischen Helden antiken Geistes im christlichen Zeitalter. Gäbe es einen, „dann müßte es die Gestalt, „dann müßte es die Gestalt Jesu sein“, wie Guardini richtig bemerkt, aber „der Messias . . . ist kein tragischer Held“ (S. 434) und mit ihm auch kein sterbender oder leidender Christ.], so ist auch der echte Prometheismus nicht mehr möglich. Die Erhebung des christlichen Menschen gegen Gott läuft nicht mehr auf die schöpferischen Taten, wie bei den Griechen, hinaus, sondern sie endet mit der Entleerung des revoltierenden Bewußtseins. Im christlichen Zeitalter ist nicht mehr der Prometheismus, sondern nur noch der Atheismus möglich.“
- [1956-000] Georg Malin: Begründer der modernen Plastik, in: Schweizerische Rundschau, 55, 1956, S. 51-53 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=RhYYAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 51: „Jene, die den Verlust der sichtbaren Welt in der darstellenden Kunst beklagen, seien auf die Photographie verwiesen. Jene aber, die im Fortschrittsglauben alles Neue benedeien, müssen bedenken, daß der Fortschritt als Maßstab des Geistesganges falsch ist: «Sobald man tiefer blickt, sieht man, daß es einen allgemeinen Fortschritt zum Gesicherteren oder Besseren oder Reicheren nicht gibt; vielmehr immer ein Gewinn mit einem Verlust, eine Sicherheit mit einer Gefährdung bezahlt wird“ (Guardini).
- [1956-000] Robert Mühlher: Robert Musil oder Dichtung als Experiment, in: Wort in der Zeit, 2, 1956, S. 16 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EVYvAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 19: „Romano Guardini hat in seinem Dostojewski-Buch („Dostojewskis religiöse Gestalten") darin „nicht nur eine Konzentration des Denkens, sondern eine Art ekstatischer Integration des Daseins" gesehen, die Kiriloff „freilich mit zerstörender Krankheit bezahlt“. Der „Integrationsprozeß“ bei Paul Ernst meit ähnliches. Guardini nennt diese Ekstatik Kiriloffs „tödliche Euphorie einer pseudomystischen Indifferenz." Seine ganze Moral, wie die Ulrichs, richtet sich danach, ob man zum Leben steige oder vom Leben wegsinke.“
- [1956-000] Thomas Regau: Altersfunktionen und Kunst, in: Deutsche Rundschau, 82, 1956, 1, S. 33 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=7jkaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 34: „Die einzelnen Lebensphasen sind – um mit Romano Guardini zu sprechen – ja echte Lebensgestalten und bilden auch ihre Wertfiguren, die auf das ganze Dasein ausgerichtet sind. Damit verlassen wir die Erfahrungspsychologie und treten in metaphysische und ethische Bereiche ein.“
- S. 39: „Es ist kein Zufall, daß die Bildnereien der Jugendlichen, der Neurotiker, der abstrakten Künstler sich gleichen, so daß ein Kinderstift zuweilen sogar vereidigte Experten täuschen kann. Der seltsame Eindruck, „daß das Dasein, bei aller Unabsehlichkeit des Wissens, aller Ungeheurlichkeit der Macht und Exaktheit der Technik, im Grunde von Unerwachsenen regiert werde“ (R. Guardini), drängt sich uns auch im Anblick der modernsten Künste auf.“
- S. 40: „Die freibejahte Ordnung (Guardini) gilt noch nicht, Jugend ist Protest gegen Traditionen. Es ist der Mangel an Wirklichkeitserfahrung, der das Gefühl der unbegrenzten Möglichkeiten gibt. Das führt zur „Unbedingtheit der Ideen und Gesinnungen“ – zu absoluten Stellungnahmen, zu kompromißlosem Verhalten (Guardini). […] Es fehlt das „Bewußtsein, daß echt nur die Verbindung der wahr gedachten Idee mit der richtig gesehenen Wirklichkeit ist" (Guardini). Die Werte der Wirklichkeit erschließen sich nur in der Erfahrung und in der Geduld. „Erfahrung" aber bedeutet nicht, daß man die traurigen Realitäten des Lebens kennt, sondern daß man sie „in der richtigen Weise" kennt, nämlich „im rechten Verhältnis zum Wesen des Menschen, zum Ganzen des geschichtlichen und sozialen Geschehens und vor allem, zu den so sehr wirksamen Momenten der Durchschnittlichkeit und des Alltags" (Guardini). […]
- S. 41: „Niemand wird von der Kritik der Jugend diese gewachsene Mitte fordern. Wer aber die Maße und Gewichte zu verwalten berufen ist, muß Unechtes, Ephemeres vom Echten und von jenem Dauernden zu scheiden wissen, das R. Guardini definiert hat als „das, was im Strom der Zeit Verwandtschaft mit dem Ewigen hat“. Wer die Vergänglichkeit durchschaut, der wird auch über Moden lächeln. Das ist Sache der lteren und Reifen. Man muß eine Weile gelebt haben, um zu wissen, wie Moden kommen und gehen – auch in der Kunst.“
- [1956-000] Peter Anselm Riedl: Die Heidelberger Jesuitenkirche und die Hallenkirchen des 17. und 18. Jahrhunderts in Süddeutschland. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Baukunst, 1956 (Heidelberger kunstgeschichtliche Abhandlungen) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=BTv-4IMtfuAC oder https://books.google.de/books?id=3901AAAAMAAJ
- S. 180 mit Anmerkung S. 251: „Mag eine derartige Ausdeutung gewagt scheinen: offenkundig ist, daß der Steinhausener Raum als geistige und geistliche Sinneinheit verstanden werden muß. – Romano Guardini spricht von der „Welthaftigkeit“ eines Kunstwerkes. Wenn der Gläubige sich aufgerufen sieht, die Fülle um sich herum „mit Augen, Stirn und Brust, mit der Fühlsamkeit seiner ganzen Gestalt“ abzumessen, wenn er sich endlich auf das Eine, das Göttliche zurückgewiesen findet, dann umschließt ihn die Welt"[313 Romano Guardini: Über das Wesen des Kunstwerks. Tübingen und Stuttgart 1948. Besonders S. 33 f. und S. 44 f.].“
- [1956-000] Eberhard Sitte: Wasser und Erde. Versuch einer Symbolinterpretation von Balladen Agnes Miegels, in: Der Deutschunterricht, 8, 1956, 4, S. 61 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=iclbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 69: „Denn hinzu kommt die besondere Situation, in der sich die Jugend unserer Zeit befindet. Romano Guardini hat dargetan, wie die daseinserhellenden dichterischen Bilder in unserer Zeit immer mehr verblassen, „weil die Begegnung, aus welcher sie entstehen, immer weniger stattfindet, immer undeutlicher wird – und das, weil die Technik sie verdrängt“[11 RGuardini: Die Situation des Menschen, in: Die Künste im technischen Zeitalter. Mchn ´54; vgl. besonders den Abschnitt: Das Verblassen der Bilder, 34 ff.] Von hier aus wird die Symbolinterpretation eine wichtige Aufgabe zuteil. Wir glauben, daß wir die Schüler zu reicheren Menschen machen, wenn wir sie an zentraler Stelle in unseren Dichtungsinterpretationen schauend erleben lassen, daß das Bild des Wassers etwa oder der Flamme sich nicht in der Vorstellung vom Wasserhahn oder von der Glühbirne erschöpft, sondern daß es eine Tiefe gewinnen kann, aus der heraus es unser Leben deutet und ordnet.“
- [1956-000] Hans Weigert: Die Kunst am Ende der Neuzeit, Tübingen 1956, zu Romano Guardini S. 7, 17ff., 26f., 29, 49f., 204 und 206 [Gerner 95] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=hmEvAAAAIAAJ
Zu: Das Licht bei Dante
- [1956-000] Burghard Freudenfeld: Bekenntnis zur Freiheit. Das Stiftungsfest der Münchener Universität, in: Süddeutsche Zeitung, München, 1956, 151, 25. Juni (Zu Romano Guardinis Vortrag: Das Licht bei Dante) [Mercker 2146] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1956-221] Wilhelm Kelber (K. G. Wilhelm Kelber): Im Schatten des Großinquisitors. Romano Guardini, Probst Asmussen und die Papstvision, in: Die Christengemeinschaft. Monatsschrift zur religiösen Erneuerung, Stuttgart, 28, 1956, S. 188-192 [Mercker 2304] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1956-222] Johannes Artz: Newman und die Intuition, in: Theologische Quartalschrift, 136, 1956, S. 174-198 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EFkS1OUkGkUC; zu Romano Guardini:
- S. 194: „“Entsprechend ist coeur kein kein irrationales Fühlen, sondern eine geistige Werterfahrung, welche Erkenntnis im eigentlichen Sinne begründet, so sehr, daß es eine Logik des Herzens, der Motive, der Wert-Wirksamkeiten gibt“[66 Guardini, a. a. O. 35 f.]. Der esprit de finesse übt eine Art implicit reasoning aus, bei welchem Intuitives und Diskursives einander durchdringen. Das Organ dazu ist wie der Folgerungssinn Newmans, das Coeur bei Pascal, wenngleich beim Coeur mehr der Ton auf dem Erfassen von Werten ruht, bei welchem das Außerrationale und Emotionale mitbeteiligt sind, ohne daß mit diesem das Coeur identisch wäre[67 Kennzeichnenderweise läßt Guardini in seinem Pascal-Buch eine Bemerkung aus dem Hochland-Aufsatz fort, den er in das Buch übernommen hat, die Bemerkung, der rationale Charakter des coeur sei „durch den Gebrauch des Wortes von den Gründen, welche das Herz hat, und von welchen der Verstand nichts weiß, verdunkelt worden“ (Hochland, Jahrg. 30, S. 29). Offenbar empfand er, daß man das Irrationale vom coeur doch nicht ganz ausschließen dürfe.].“
- [1956-223] [Italienisch] G. Cristaldi: Rezension zu: Pascal, ital., in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1956, 28. November, S. 3 [Gerner 169] und [Zucal, 1988, 489] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1956-224] [Französisch] Lucien Jerphagnon: Pascal et la souffrance, 1956, zu Romano Guardini S. 51, 71-75, 165 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=DBxIAAAAMAAJ
Rezensionen zu: Hölderlin (1935)
- [1956-225] Ulrich Hötzer: Die Gestalt des Herakles in Hölderlins Dichtung. Freiheit und Bindung, Stuttgart o.J. (1956), zu Romano Guardini S. 91, 104, 133f., 138, 160, 163, 169, 171 und 174 [Gerner 173] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8vYvAQAAIAAJ
- [1956-226] Guardini deutet Hölderlin, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen, 1956, 223, 5. Oktober [Mercker 3425, ohne „Zeitung“] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1956-227] Walter Euler: Zur philosophischen Interpretation dichterischer Texte. Bemerkungen zur Bemühung um das Wort Hölderlins, in: Agora, 1956, Bd. 5, S. 15-36 (???Seitenzahlen müssen noch überprüft werden!!!) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=dDgNAQAAMAAJ
- [1956-228] [Französisch] Joseph-Francois Angelloz: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Mercure de France, Saarbrücken, 1956, 1. April [Mercker 3381] - [Rezension] - [noch nicht online] (darin wohl auch: Rezension zu: Guardini, Der Tod des Sokrates, und Rezension zu: Guardini, Grundformen der Askese)
- [1956-229] Rolf Bohlender: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Die Rheinpfalz, Ausgabe Ludwigshafen, 1956, 17. Mai und Ausgabe Speyer 29. Juni 1956 unter dem Titel „Hölderlin - gedeutet von Romano Guardini“ [Mercker 3387] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-230] [Niederländisch] A. Deblaere A.: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Streven. Maandblad voor geestesleven en cultuur, Amsterdam, 10, 1956/57, 1, S. 93 [Mercker 3388] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=eMchAQAAIAAJ
- [1956-231] Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Der Tagesspiegel, Berlin, 1956, 22. April [Mercker 3389] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-232] Karl K. Friedrich: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Welt und Wort. Literarische Monatsschrift, München, 11, 1956, S. 192-193 [Mercker 3393] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=TpBXAAAAMAAJ;
- [1956-233] Heinrich Fries: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Theologische Quartalschrift, Stuttgart, 136, 1956, S. 124 [Mercker 3394] - [Rezension] - http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1956#p=133;
- [1956-234] Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Fuldaer Zeitung, 1956, 3. Mai [Mercker 3395] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-235] Gerhard F. Hering: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Hessischer Rundfunk, Wiesbaden, 1956, 6. Mai (6 Typoskriptseiten) [Mercker 3398] - [Rezension]/[Radiosendung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1956-236] Die Kunst des Deutens, in: Rheinische Post, Ausgabe Düsseldorf, 1956, Mai [Mercker 3398] - [Rezension] - [noch nicht online]; ähnlich auch in: Stuttgarter Zeitung, 1956, 7. Juli [Mercker 3398] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-237] Hans Dieter Hüsgen: Der Dichter Friedrich Hölderlin. Zum Wiedererscheinen des Hölderlinbuches von Romano Guardini (Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit), in: Trierische Landeszeitung, 1956, (13.???)/14. Oktober [Mercker 3399] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-238] H. von Koenigswald: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Südwestfunk, 1956, 20. April, 10 Typoskriptseiten [Mercker 3405] - [Rezension]/[Radiosendung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1956-239] Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Literaturanzeiger, Freiburg im Breisgau, 1956, 1 [Mercker 3408] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-240] Wilhelm Martin: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Literarischer Ratgeber, München/Würzburg/Heidelberg, 1956-1957 [Mercker 3410] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-241] [Italienisch] Alessandro Pellegrini: Hölderlin. Storia della critica, Florenz 1956, zu Romano Guardini S. 106, 189-191, 205-208 und 216-230 (X. L´ interpretazione fenomenologica, im letzten Abschnitt insbesondere Auseinandersetzung mit: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit), dazu Fußnoten auf S. 232f., 245 und 255 (Heidegger und Hölderlin), S. 267f., 271, 274, 281, 283, 285f., 288 und 296 (XII. La Critica existenzialista), 351 und 361 (La Critica dello Stile), S. 380, 389, 394 und 401 (La Critica estetica), dazu Fußnoten auf S. 412 sowie Bibliographie S. 429 [Mercker 2266] und [Zucal, 1988, 491] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=PKRJAAAAMAAJ; deutsch unter dem Titel: Friedrich Hölderlin. Sein Bild in der Forschung, Berlin 1965, zu Romano Guardini S. 95, S. 164, 166, 179, 181, 183f., S. 191-204, 216, 225, 235, 237, 239, 243, 250, 253f., 256, 258, 266, 313, 340, 350, 357, 364, 398, 402, 472, 514 [Gerner 175] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Ep0dAAAAMAAJ; Neuauflage 2019, zu Romano Guardini S. ??? [Monographie] - https://books.google.de/books?id=yCqLDwAAQBAJ
- [1956-242] Heinz Rieder: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Neue Volksbildung, Wien, 1956, 5, S. 202 [Mercker 3413] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=L6ZEAQAAIAAJ;
- [1956-243] Raphael Rosmann: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Seckauer Hefte, 1956, 4 [Mercker 3414] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-244] Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Seele, Regensburg, 32, 1956, 11, S. 264 [Gerner 362] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-245] Konrad Steffen: Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Das neue Buch, Luzern, 1956, 2-3 [Mercker 3420] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-246] [Dänisch] Rezension zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit, in: Venstres Maanedsblat, Kopenhagen, 1956, 6. August [Mercker 3422] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=dDgNAQAAMAAJ
Rezensionen zu: Form und Sinn der Landschaft in den Dichtungen Hölderlins (1946)
- [1956-247] Heinz Otto Burger: Die Hölderlin-Forschung der Jahre 1940 bis 1955 (Verweis auf: Guardini, Form und Sinn der Landschaft in den Dichtungen Hölderlins, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (Festschrift zum 70. Geburtstag von Paul Kluckhohn), Stuttgart, 30, 1956, S. 329-366, [Gerner 353] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4YgUAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=ITwCdeeuTTMC; wieder in ders.: Zum Siebzigsten Geburtstag, Nachdruck 2024, S. 185 ff. - https://books.google.de/books?id=YVEgEQAAQBAJ&pg=PT204
- 1956, S. 336/2024, S. ??? (204): „Mörike hat `HEIDELBERG´ 1798-1800 als das schönste Gedicht Hölderlins bezeichnet (An Hartlaub 26.3.1847). Diese Ode enthält „wie eine Keimzelle die großen Motive der Hölderlinischen Dichtung“, sagt Romano GUARDINI in seinem Vortrag 'Form und Sinn der Landschaft in den Dichtungen Hölderlins'[48)]. Natürlich fußt der Vortrag auf Guardinis großer Monographie von 1939 [49)], die trotz mancher Bedenken, die von der Forschung anzumelden sein mögen, als Ganzes unübertroffen geblieben ist. Wenn die StA Guardini in ihren Literaturangaben völlig totschweigt, kann das keine sachlichen Gründe haben.“
Zu: Rilke (1941)/Rezensionen zu: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1956-248] Otto Friedrich Bollnow: Rilke, 1956, zu Romano Guardini S. 84, 102, Anmerkungen S. 348 und 350 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WY1JAAAAYAAJ
- [1956-249] Rezension zu: Guardini, Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins, in: Deutsche Rundschau, Baden-Baden, 1956, 7 [Mercker 3538] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1956-250] Kurt Fackiner: Elegie und Elegien, in: Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik, Frankfurt am Main, 11, 1956, Mai, S. 359-361 [Mercker 3541] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uwoVAAAAIAAJ
- [1956-251] Ludwin Langenfeld: Nicht abreißende Rilke-Interpretation, in: Bücherei und Bildung, Reutlingen, 8/I, 1956, Januar, S. 6-11, hier S. 9-11 (Rezension zu: Guardini, Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins) (kritische Rezension gegenüber Guardini, aber auch gegenüber dessen Kritikerin Else Buddenberg) [Mercker 3565, bei Gerner versehentlich „S. 7-11“] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=T3MaAAAAMAAJ
- [1956-252] Otto B. Roegele: Das Phänomen Rilke. Das Werk des Dichters überlebt seine Epoche, in: Rheinischer Merkur, 1956, 3. August [Mercker 3578] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Mörike/Zu: Eduard Mörike, Die schöne Buche, in: Die deutsche Lyrik (1956)
- [1956-000] Vortrag Prof. Guardini am 17. Mai 1956, 20 Uhr Schuhhaussaal, Thema: Über das Interpretieren und eine Interpretation von Mörikes Gedicht „Die schöne Buche“, in: Ulmer Monatsspiegel, hrsg. von der Ulmer Volkshochschule, Ulm, 1956, 75 (Mai 1956), S. 14 (Ankündigung) [Gerner 274] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1956-000] Romano Guardini deutet Mörike, in: Ulmer Nachrichten, Ulm, 1956, 113 (17. Mai 1956), S. 4 (Vortragsankündigung mit Foto) [Gerner 274] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1956-000] In der Werkstatt des Wortes. Eine Stunde mit Professor Guardini, in: Ulmer Nachrichten, Ulm, 1956, 116 (22. Mai 1956), S. 4 [Gerner 274] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1956-000] Ulmer Volkshochschule: Guardini über die Deutung von Gedichten, in: Südwestpresse/Schwäbische Donauzeitung, Ulm, 1956, 116 (22.Mai 1956), S. 5 [Gerner 274] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Das Wesen der Interpretation (1956)
- [1956-257] Ankündigung Werkwoche auf Burg Rothenfels 6.-12. August 1956, Thema: Gedicht und Gedanke. Hauptreferenten: Romano Guardini „Das Wesen der Interpretation. Auslegung von drei Gedichten Mörikes“/Hermann Kunisch „Form und Wahrheit im Gedicht. Auseinandersetzung mit Gedichten G. Benns“, in: Werkblatt des Quickborn, Freiburg im Breisgau, 6, 1955/56, 7 (August 1956), S. 122 [Gerner 274] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1956-258] G. Niggl: Werkwoche „Gedicht und Gedanke“, in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 2-4/1956, S. 26-28 (zu: Guardini, Gegenwart und Geheimnis) sowie eine Tonband-Nachschrift aus einer nachmittäglichen Diskussion, ebd., S. 28-30: Gespräch im Rittersaal [Mercker 2252] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Abstrakte Kunst philosophisch gesehen (1956)
- [1956-000] Redaktionelle Einleitung zu: Guardini, Abstrakte Kunst philosophisch gesehen, in: Neue deutsche Hefte. Beiträge zur europäischen Gegenwart, 1956 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=p_ccAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 184: „In einem Prozeß, dem die Entschädigungsklage eines abstrakten Künstlers gegen den deutschen Staat zugrunde lage, wurde neben anderen Sachverständigen auch der Universitätsprofessor Dr. Dr. h. c. Romano Guardini in München um ein Gutachten gebeten. Guardini folgte der Aufforderung, und zwar als Philosoph, er gab das gewünschte Gutachten ab, und zwar vor allem ausgesprochen zum Zweck der Klärung der heutigen, immer noch höchst verworrenen Begriffe, die der Betrachtung und Bewertung dessen, was abstrakte Kunst genannt und als solche angesehen wird, zugrunde liegen. Auf unsere Bitte hat Professor Guardini uns sein Gutachten zum Abdruck zur Verfügung gestellt: die Bitte wurde ausgesprochen, weil uns dieses Gutachten viel mehr als nur eine Wertung eines bestimmten Kunstwollens aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu sein scheint, nämlich eine erste, nur auf das Wesentliche gehende Diskussion der Zeitkräfte, die in der abstrakten Kunst am Wirken waren und sind. Zugleich sehen wir in diesem Gutachten eine tragfähige Grundlage für die heute - man denke an die Kämpfe um Hans Sedlmayer – erneut aufgeflammte Auseinandersetzung über Wert oder Unwert der abstrakten, mehr oder weniger gegenstandslosen Malerei, die immer noch wesentlichster Zeitausdruck ist und auch für die Zukunft noch lange in neuen Abwandlungen bleiben wird. Wir bringen hier das Votum Guardinis in der Form zum Abdruck, die er ihm für den Gebrauch vor Gericht gegeben hat.“